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„Eintritt frei!“ ins neue Leben

Jeder Mensch hat einen Namen. Der Vorname drückt unsere Individualität aus, der Familienname verrät, mit wem wir verwandtschaftlich bzw. rechtlich verbunden sind. Mein Name – das bin ich, einmalig und unverwechselbar! Wer sich also „Christ“ nennt und damit mehr meint als die durch Geburt oder Kindstaufe erworbene Mitgliedschaft in der Kirche der Eltern, sagt damit bewusst etwas über sich und seine religiöse Identität aus.

Eine bewusste Entscheidung

Unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Konfession – sei sie katholisch, evangelisch oder freikirchlich – verstehen sich Christen zuallererst als „Jünger“ und Nachfolger von Jesus Christus. In diesem Sinne sind alle gläubigen Christen miteinander verbunden und bilden gemeinsam Gottes große Familie.

Ein persönlicher Nachfolger von Jesus Christus wird man allerdings nicht zwangsläufig oder ungefragt, sondern in einem freiwilligen, bewussten Schritt. Auch Jesus hatte keinen seiner Jünger zwangsrekrutiert, sondern jeder einzelne folgte ihm aus freien Stücken. Dieses Freiwilligkeitsprinzip ist auch adventistischen Christen äußerst wichtig. Deshalb lehnen sie jede Form von „Christianisierung“ ab, bei der der Einzelne sich nicht aus eigenen und freien Stücken für Jesus Christus entscheiden kann.

Taufen durch Untertauchen

Den Übergang vom bisherigen Leben in das neue Sein als bekennender Christ markiert die Taufe. Sie geht auf die Zeit von Jesus selbst zurück und wird – in unterschiedlicher Form – von allen christlichen Kirchen praktiziert. Adventisten folgen der frühchristlichen Praxis, bei der die Taufe durch Untertauchen – „taufen“ bedeutet so viel wie „tauchen“ – vollzogen wurde.

Karl-Heinz Walter | G-Camp 2009

Jesus selbst wurde auf diese Weise von Johannes, dem Täufer, im Jordan getauft – Grund genug, es ihm gleichzutun. Schließlich symbolisiert gerade diese Form der Taufe auf anschauliche Weise das Ende des alten Lebens („Begräbnis“) und den Beginn einer neuen Existenz („Auferstehung“), des „ewigen Lebens“ (Römer 6).

Als Söhne und Töchter angenommen

Wie die Bibel berichtet, war bei der Taufe von Jesus eine Stimme zu hören, die – das war allen Beteiligten klar – nur von Gott, dem Vater, selbst kommen konnte: „Du bist mein Sohn, dir gilt meine Liebe, dich habe ich erwählt.“ (Markus 1,11 GNB)

Auch wenn heute keine solche Stimme mehr zu hören ist, gilt dieses Wort allen, die sich ihrerseits zu Jesus Christus bekennen. Sie werden in der Taufe von Gott als seine geliebten Söhne und Töchter angenommen. Sie wissen fortan, wer sie sind; sie haben ihre wahre Identität gefunden. Ein altes Prophetenwort drückt diese Zusage aus, die als Gottes Stimme, quasi als sein persönliches Wort an die Getauften verstanden werden will: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin dein Retter, weil du mir so viel wert bist und ich dich liebe.“ (Jesaja 43,1.3.4 nach GNB) Wer so von Gott angeredet wird, darf ihm volles Vertrauen schenken.


Elí Diez


Einen besseren Start ins neue Leben – in die persönliche Lebensgemeinschaft mit Gott – kann es nicht geben. Eine größere Verheißung auch nicht. Wer schon einmal Zeuge war, wie Menschen ihre Taufe bewusst erlebten, ist beeindruckt.

Nur eines kann dieses Erlebnis noch übertreffen – die eigene Taufe!




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